Wie filmt ihr eigentlich bei der Fahrt

ist die Frage die sich immer wieder Stellt, gerade aus dem gesichtspunkt herraus das wir wie berichtet, die GoPROs derzeit für nicht benutzbar halten. Nun dazu haben wir einen eigenbau Halter für eine Standardkamera. Eigentlich dachte ich dazu schonmal einen Technikartikel geschrieben zu haben, dem scheint nun aber nicht zu sein, darum haben wir das nun nachgeholt.

Technikartikel Kamerahalter

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Ein halbes Jahr GoPro ein erstes ernüchterndes Fazit

alle schwärmten so von der GoPro HD, wir filmten immer mit einer Sony Standard Handycam auf einem selbstentwickelten halter sowie zeitweise mit einer Midland XTC 100. Die GoPro sollte alles in den Schatten stellen. Die Wahrheit sieht irgendwie anders aus. Das ruhigste Bild liefert mir noch immer die Sony Handycam, der Bildstabilisator ist allen anderen Systemen haus hoch überlegen. Die Midland sowie die GoPro liefern bei schlechten Strassen ein hohes Wabbern im Bild.

Für meinen Haupteinsatzzwecke am Motorrad fällt die GoPro derzeit schlichtweg durch. Nach mehreren Fahrten bilden sich zwei Hauptprobleme, zum einen das Bildwabbern der GoPro und Midland XTC und bei der GoPro die Bedienung. Es ist quasi unmöglich die Kamera bei der Fahrt in den Aufnahme Modus zu schalten oder aus dem Aufnahmemodus zu holen. Es ist nicht möglich diese Kamera blind zu bedienen. Die Sony Kamera haben wir mittels Fernbedienung am Lenker gesteuert, perferkt ein und aus, sowie Start stop des Recordings direkt am Lenker und mittels Signal LED angezeigt. Sogar der Zoom der Kamera ist damit bedienbar. Bei der Midland sieht es auch noch sehr gut aus, aufgrund des großen Schiebeschaltes und der klar erkennbaren Leds lässt sich auf diese Cam noch super während der Fahrt bedienen.

Die GoPro fällt im Fahrbetrieb komplett durch, da hätten wir die Rote led die VORNE rot Blinkt wenn aufgenommen wird, normal sitzt man aber HINTER der Kamera. Man kann es also nicht sehen. Abhilfe dachte ich durch den LCD Backpak zu bekommen, doch pustekuchen, da wird ein klitzekleiner roter punkt im Display angezeigt wenn sie aufnimmt, nicht wahrnehmbar aus dem Sattel. Dazu kommt das der Einschalter gleichzeitig der Modusumschalter ist, wie oft glaubt Ihr habe ich daher im 5 sekunden takt standbilder von einer Strecke weil beim Einschalten auch gleichzeitig der Modus verstellt wurde ? Das ist ein Unfug , weiß nicht was man sich dabei gedacht hat.

Zu guter Letzt sollte das seit November angekündigkte Wifi-Bacpak abhilfe schaffen, so das man vieleicht die Kamera vernünftig ohne große Ablenkung auch beim Fahren an/ausschalten und Record Start/Stop machen kann. Doch ausser dem Präsentation auf Messen und der willensbekundung sowas mal auf dem Markt zu bringen ist bei GoPro dazu nichts in Erfahrung zu bringen. Zuerst sollte es im Januar rauskommen, dann zeigte die Webseite Februar, dann März , dann April … und es ist kein ende in Sicht. Ein e-Mail wechsel mit GoPro endete in der Erkenntnis das GoPro keine Ahnung hat wann sie sowas mal auf den Markt bringen. Die Onlinehändler sind auch schon verärgert weil die ersten Kunden ihre Bestellungen frustriert zurück ziehen.

Zu guter Letzt ist auch Spannend das GoPro ihrer eigenen Hardware wohl nicht trauen, denn nur 1 Jahr Garantie auf das System (natürlich gibt es die vorschriftsmässigen 2 Jahre gewährleistung, was aber nicht das selbe ist) zeigt das sie hier ihrer Plattform nicht trauen. Sony und Midland gewähren beide 2 Jahre volle Garantie, bei Midland habe ich die sogar nach 13 Monaten nutzen müssen, kann ja mal passieren, muss hier aber sagen Midland hat ganz zügig die Kamera ausgetauscht *respekt*. Da hat Gopro wohl noch viel zu lernen.

Als nebenkriegsschauplatz hatten wir die GoPro dann auch zu einem tauchgang mit genommen, was die Kamera dort an Bildperformance aufweist war allerdings unterirdisch. Hier muss man vermutlich zu den sau teuren korrigierten Glaslinsen fürs Gehäuse greifen um gute Filme raus zu bekommen.

Fazit: Die Grundidee ist gut, aber für das Motorradfahren, wo ich mal kurz zwischendurch auf record tippen will um jetzt die nächsten Kilometer aufzunehmen ohne mir einen Parkplatz zu suchen auf dem ich das ganze system erstmal betriebsbereit bringen muss, dazu ist die GoPro schlichtweg nicht zu gebrauchen. Sollte GoPro doch noch irgendwann mal eine Fernbedienung liefern können, werde ich die so ich noch nicht auf ein anderes System umgestiegen bin noch austesten.

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Der Abschluss unserer Reise

.. war dann nicht mehr so toll. Eigentlich wollte ich von Olang über Lienz, Felberntauern, Kitzbühl, Reit im Winkel nach München kommen. Doch das Wetter ist zu schnell kekippt, der Felberntauern war über nacht sehr kalt und es regnete am morgen bei 3 Grad am Nordportal während die Westliche Route über  den Brenner besser aus sah.
So fuhren wir also von Olang richtung brenner, der Himmel zog sich immer mehr zu und kurz vorm Brenner fing es dann leicht an zu regnen. So passierten wir im Grauregen den Brenner und fuhren bis Innsbruck durch den Regen. In Innsbruch legten wir einen Mittagsstop ein der nicht nach meinem Geschmack war, offensichtlich gibt es in Österreich noch keinen nichtraucherschutz, so wurde ich ziemlich eingeräuchert beim essen – Ekelhaft.
Der Regen lies erstmal etwas nach, aber in den Wirren von Innsbruck verlor ich die Spur richtung Achenpass und so landeten wir am Seefelder Sattel und fuhren weiter über den Scharnitzpass. In der zwischenzeit wieder Regen und nur noch 3 Grad, der Wind pfiff und ich prüfte ständig ob die Strassen anfingen glatt zu werden. Um uns herum wurde es ziemlich weiß. In anbetracht des Wetters strichen wir die überfahrt zum Tegernsee und fuhren von hier über den Walchensee auf recht direktem Weg nach München.

Einen zwischenstop legten wir dann wieder bei Bekannt bei München ein , wo wir uns aufwärmten und die Zeit bei Kaffe und Kuchen verbummelten. So ging es dann gegen 19 Uhr wieder aufs Mopped zu den letzten Kilometern nach München-Ost. Der Bahnhof war schnell gefunden, die Verladestation befindet sich aber auf der anderen Seite, so mussten wir etwas umherkurven um dort ran zu kommen. Zu guter letzt beim anbringen der Zugschleifen fürs Bahnpersonal rutschte mir mein Helm vom Lenkerende und schlug im Boden ein. ARGH mein neuer Nolan 104 helm … visier verschrammt … toll und der lack bei Nolan scheint viel empfindlicher zu sein als bei Schuberth. Denn auch der Lack ist komplett weg stellenweise, da hatten meine Schuberths deutlich mehr weg gesteckt.

Insgesamt 2775 Kilometer in 10 Tagen, viel Sonne, viel Wärme … insgesamt eine klasse Tour. Mal schauen wo es uns nächstes Frühjahr hin verschlägt. Ich hätte ja lust im Herbst noch mal für ne Woche zu starten, aber ich glaube da spielt Anja nicht mit

Und zu guter letzt habe ich jetzt noch die gesamte Fotogallery fertig gestellt 

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Über die Pässe in die Dolomiten

wir haben in der Zwischenzeit den Autozug von München-Ost nach Berlin gebucht für Freitag abend, das Wetter soll so schlecht werden in Deutschland das wir keine Lust haben bei 5 Grad regen und Sturm zwei Tage durchs Land zu touren. So wollen wir unserern Weg splitten, heute geht es nach Olang (Valdaora) in Südtirol direkt am Fuße des Furkelerpasses.

Auf direktem Weg verliessen wir Garda richtung Trento, nach Trento machten wir in einem typischen Dorf rast.

Laut Alpeninfo Journal sollten die Pässe wie Pordoi, Sella etc noch Schneebedeckt nicht für Moppeds befahrbar sein, nachdem das beim Lavazepass schon nicht stimmte waren wir guter Dinge auf direktem Schönen Weg über die Pässe auch rüber zu kommen. Bei unserem Mittagssop vor dem Sellajoch konnten wir schon auf die Berge der Sellarunde schauen und es sah gut aus wenn gleich sich der Himmel anfing zu zuziehen. Aber egal , ist hier so, hinter jedem Berg ein anderes Wetter :-)

So fuhren wir nach dem Mittag den Sellapass hoch bogen aber vor der Passspitze aufgrund eines Navi fehleres zum Pordoipass ab (ist ja wurscht wie rum man fährt bei der Sella Runde). Der Pordoipass war schön aber oben war es auch wirklich kalt, zumindest wenn man vom gerade noch 25 Grad warmen Gardasee kommt.

Somit ging es den Pordoipass wieder runter und auf der Abfahrt dann am Abzweig den Campolongopass wieder rauf. Auf der Nordseite des Campolongopasses war es etwas schattiger und hier gibt es zwei kleine Tunnel in dennen das Schmelzwasser noch gefroren war, aber in der Mitte zum Glück eine kleine freie gasse. Das war aber auch schon das einzigste Problem wenn man vom dem Splitt stellenweise in den Kurven mal absieht. Am Fusse des Campolongopasses machten wir wieder Kaffeestop. Hier auf der Sonnenterasse brannte die Sonner wieder heftig. Bei der weiteren Abfahrt machten wir mal ein Foto damit man einen eindruck davon bekommt wie die Skibedingungen dort derzeit sind.

Wir folgten nun also der Strasse immer den Fluss entlang richtung Brunico.

Den Eingang zum Furkerlepass fand ich auch auf Anhieb und so nutzen wir das als schönere Strecke nach Olang. Da oben auf dem Berg noch Orte sind und auch Lifte, ist auch dieser kleine Pass geräumt und frei. Unser Hotelwirt erzählte uns später das der fast durchgängig mit Motorrad befahrbar seie. Schön ist der Treppenartige Bachverlauf am fusse des Passes

So erreichten wir am späten Nachmitag Olang wo wir nach nur einer Stunde suche dank Anja auch ein bezahlbares Hotel fanden. Auf dem Weg zum Panorama Restaurant schoss ich am abend dann noch ein Abschlussfoto.

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Die Seen und der Monte Baldo

nachdem wir nun heute zu dritt gefrühstück haben wollte unser Besuch auch einmal zu den Seen die Westlich des Gardasees liegen, diesesmal befuhren wir die Runde aber anders herum.

In einer links Kurve fast am Boden schleifend erhaschte ich noch einen Blick nach Rechts und entdeckte den kleinen Wasserfall der sich dort hinab stürtze, sogleich nach der Kurve also die Bremse gezogen und mal ein Foto gemacht.

Die Seen am frühen Nachmittag bildeten so einen schönen Dunst, das sah klasse aus.

Wir verschwanden nun wieder auf die kleine Kurve an Kurve geschwungene Strasse die uns an den Dritten See und letztendlich wieder an den Gardasee brachte.

Und nocheinmal ein Blick von Oben über den Gardasee


Wir machten einen Mittagsstop und uns anschliessend auf den Weg den Gardasee wieder hoch zu fahren. In Riva del Garda trennten wir uns wieder von Wolfgang der sich nun wieder auf den Rückweg richtung Norden machte. Anja und Ich beschlossen nun auf die andere Seite des Gardasees zu fahren und die Monte Baldo runde zu fahren. Nach viel Verkehr ging es endlich ab auf die kleinen Strassen den Monte Baldo hoch. Leider haben wir hier keine Fotos gemacht (vergessen) sondern nur gefilmt. Wir kamen in einem Ort an wo eigentlich der Rundweg starten sollte doch hier stand ein deutliches Durchfahrt verboten. Okay nach Karten studieren wieder etwas zurück und weiter Südlich wieder eintauchen. Herlich kleine Strassen und plötzlich tauchten auch Schneereste auf … ups … wo kommen die denn hier her. Dann kam der Abzweig nach weiter oben und so fuhren wir hinauf, es ging über ein Plateau um sich abermals hoch zu schlagen, doch wir erreichten noch immer nicht die Gipfelspitze um den Blick auf den Gardasee zu haben. Dann endete die Strasse und es ging nach Rechts auf die Strasse die von der anderen Seite gesperrt war, nun hier stand auch Duchfahrt verboten und zusätzlich noch ein paar Meter weiter “Strada Chiuso” während nach links nur Durchfahrt Verboten war. Nun wir sind ja in Italien, erstmal einen Stop in der Sonne und karte lesen als Anja einen Autofahrer fragte der gerade von Links kam und weiter fuhr. Der sagte nur trocken, ja rechts das könnt ihr Ignorieren, da hält sich niemand hier dran aber nach Links geht es richtig hoch auf der Schattenseite, die Strasse ist noch nicht geräumt da kommt ihr nicht hoch.

Nun waren wir schonmal hier, da wollten wir auch wissen wie es weiter geht, also links rein gefahren, schöne Strassen, allerdings wurde die Strasse immer dreckiger und steine bis Findlinge lagen auf der Strasse. Also schön vorsichtig seine Spur suchen, es ging immer höher, Schneereste tauchten auf und dann … tja so nach ca. 3 km war dann schluss -> Eis und Schnee … da gab es kein durchkommen.

Von hier fuhren wir in anbetracht der Zeit die Strecke wieder zurück und beendeten den Tag nach einem Kaffeestop.

Abends wurden dann sachen wieder gepackt, völlig ungewohnt für uns so lange in einem Hotel zu sein, da hat man echt alles ausgeräumt und packt komplett neu.

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Mendelpass – Bozen – Lavazne Joch

nach unserem üblichen italienischen Frühstück ging es nach Norden richtung Bozen. Da wir recht gut in der Zeit waren, bogen wir noch zum Mendelpass ab. Merkwürdig, normalerweise hält man diese 1300m teile ja nicht so recht für Pässe, doch die Südrampe hoch auf dem Mendelpass gehört aus meiner sicht schon zu den schöneren Auffahrten die echt Spass machen. Von hier oben hat man auch einen schönen Ausblick, merkwürdig das ich den nicht früher gefahren bin.

In Bozen trafen wir dann mit Wolfgang der Berlin Brandenburg Deauvilleros zusammen. So wollten wir ihm unser altbekanntes Panoramahotel/Restaurant sowie die 360 Grad kehre zeigen. Leider hatte das Restaurant wegen Ferien geschlossen, den Ausblick haben wir trotzdem genossen. Anja und Ich waren schon oft hier oben, daher habe ich heute keine Fotos dort gemacht. Auch neu, ein großer Teil der Strecke ist jetzt auf 50km/h begrenzt und eine Blitzkiste haben sie da auch hingestellt, bin gespannt ob wir Post bekommen.

So ging es unverichterter dinge auf Östlicher Route in einem großen Bogen nach Trento und dann nach Riva del Garda. Laut Alpeninfo gibt es Pässe die noch Wintersperre haben , das sind die die unabhängig vom Wetter zu einer bestimmten Zeit gesperrt sind. Das kennen wir schon aus dem letzten Jahr wo ein kleiner 800er in Südfrankreich bis mitte Mai lächerliche Wintersperre hat. Nungut, zumindest sind diese Pässe wirklich nicht befahrbar/abgesperrt. Dann gibt es die als offen markierten, was zumeist niedrige Pässe sind. Tja und dann gibt es die die laut Alpeninfo SCHNEE Haben und daher nicht mit dem Motorrad befahrbar sind. Da wären also das Lavazne Joch, Karerpass usw ….
Nun wir haben heute gelernt das diese Infos im Web unbrauchbar sind, wir sind das Lavazne Joch gefahren und haben folgendes vorgefunden auf Passhöhe:

Wir gehen davon jetzt mal davon aus, das auch Pordoi, Sellajoch etc nicht nur mit Schneeketten sondern auch schon mit Moppeds befahrbar sind. Nach einer herlichen Taldurchquerung mit schönen geschwungenen Kurven näherten wir uns Trento und erreichten zum frühen abend wieder Riva del Garda. Nach einer Dusche nutzten wir die Fahrräder vom Hotel und radelten damit richtung Altstand. In der Altstadt liefen wir dann bis zum Seeufer runter und nahmen unser Abendessen draussen am See ein. Auf dem Rückweg muss ich gestehen von der Pedale abgerutscht zu sein und mich auf die Nase gepakt zu haben. Nicht viel passiert, wird wohl nur ein blauer Fleck.

Unsere weitere Tourplanung hat sich nun auch gefestigt, wir haben jetzt erstmal eine Nacht verlängert und werden dann nach Brunico rüber machen. Dort verweilen wir noch mal vermutlich zwei Nächte und werden bei der gelegenheit auch das Sellajoch unter die Lupe nehmen. Von hier aus, geht es dann nach München rüber wo wir den Zug nach Berlin nehmen werden, da ja das Wetter zum Wochenende auf Regen schwenken soll in Deutschland.

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Die Seen Westlich des Gardasees

nach einem Italienischen Frühstück ging es nun auf Westlicher Strecke den Gardasee hinunter um vor dem ende richtung Westen zu schwenken un die drei Westlichen gelegenen Seen zu umrunden.

Zwischenstopp in einem kleinen Ort am Gardasee:

Und dann ging es erstmal wieder nach oben wo wir einen Kaffeestop machten

Danach ging es weiter über sehr schöne kurvige Strecken zum großen Stausee

Weiter ging es zu einem kleineren See den man oberhalb erreicht und dann ins Tal hinabfährt

Von hier aus dachten wir uns mal einen kleinen 2000er Pass zu nehmen, nunja war klar, den braucht niemand daher ist er auch nicht geräumt und so endete der Versuch vor dem entsprechenden Schild

Also drehten wir um und erreichten über eine Nördliche Route wieder Riva del Garda, fuhren aber weiter nach Torbole wo wir an gut bekannter stelle heute problemlos einen Parkplatz bekamen und Kaffe sowie Eis direkt am Gardasee in der Sonne genossen.

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Die kleine große Runde …

wollten wir nur mal so drehen. Also starteten wir richtung Osten, genossen die Sonne und die fast 20 Grad schon morgens um 10 Uhr in Garda. Am COOP wurde nochmal proviant gebunkert und los ging es.

Es stellte sich uns schon die Frage wozu man eine Kirche dermassen ins Felsmassiv hämmert, das hätte man doch auch einfacher haben können.

Hab ich schon erwähnt das die Strassen hier genial sind, es schwingt sich in tollen Kurven durch die gegend. Weiter ging es an einem Stausee vorbei

Dann ging es zu einem Pass hoch (name wird nachgeliefert) doch leider pendelte dort eine Wolke, so das wir wenige Tropfen abbekamen. Nach dem Pass im nächstgrößeren Ort gab es dann erstmal einen Cappucino stop :-) Weiter über Schio sollte es in einem schönen Bogen nach Trento gehen. Dummerweise zog richtiger Regen auf, wir zogen die Regenpelle drüber und nach 10 Minuten war der ganze Spuk vorbei. Bergwetter halt, hinter jedem Berg ein anderes Wetter, wir könnten schon fast sagen hinter jeder Kurve :-) … Es klarte immer mehr auf und die Strassen wurden trocken. So fanden wir eine nette Stelle für unseren Mittagsstop für den wir am morgen im Coop waren.

Nachdem wir jetzt also dem Regen entkommen waren benötigten wir ab Trento drei Anläufe um den Eingang zum Monte Bonte zu finden. Hier geht es auf fast 1700m endlich mal hoch, wir waren gespannt und wurden nach einer endlosen nicht enden wollenden Kurvenschlacht mit folgendem begrüsst:

Auf der Abfahrt verpasste ich wohl den Abzweig und so landeten wir auf der “nebenstrecke” zur Passabfahrt inklusive Schotterpassagen.

Mit verfahren, regenflüchten etc zeigte unser Kilometerzähler wieder die 240km an am ende des Tages. Zum abend waren wir dank Qype in einem hervorragenden Restaurant und haben es uns richtig gut gehen lassen.

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Durch Österreich über den Brenner

sollte es nun gehen … also nach einem ausgiebigen Frühstück sattelten wir nun alle vier Pferde und schwangen uns in den Sattel. Entspannt durfte ich erstmal an zweiter Position fahren, wenngleich der Ursprüngliche Plan am Tegernsee entlang zu fahren gekippt wurde aufgrund der tatsache das Wochenende ist. So ging es über kleine Landstrassen an Rosenheim vorbei nach Kufstein. In Österreich wurde erstmal voll getankt und anschliessend bei Kufstein ein Cappucino getrunken. Ich werde nie verstehen warum es ausserhalb Italiens keinen guten Cappucino gibt, also mal ganz im ernst Ihr Österreicher: normaler Kaffee mit Sprühsahne und dann noch womöglich mit Kakaopulver oder gar Zimt garniert ist kein Cappucino. Ein Cappucino fängt mit einem Espress an der  mit geschäumter Milch gefüllt wird !!! Anschliessend trennte sich die gruppe und wir fuhren auf recht direktem Weg nach Innsbruck rüber um von dort den Eingang zur alten Brennerpassstrasse zu nehmen.

Vor Innsbruck verliessen wir die B171 und zogen unsere Tour über die Dörfer richtung Brenner. Mit Bedauern musste ich dabei wieder feststellen das wir in Österreich kaum strecke hinbekommen, abenteuerliche Geschwindigkeitsbegrenzungen, mal schauen wie wir das auf dem Rückweg erledigen.

Nachdem vormittags der Himmel noch etwas zugezogen war, öffnete die Sonne immer weiter Ihre Tore und so bestellten wir erneut einen .. ihr wisst schon … und bekamen.. ihr wisst schon – sprühsahne – … BOAH hatte ich langsam einen Hals auf diese Kulturbanausen. Also nichts wie rüber … in Italien sagte uns ein Blick auf die Uhr wir haben zu viel Zeit in Österreich verplempert und gingen auf die Autobahn. Mist die Brennerautobahn ist bis kurz vor Bozen auch nur 110 freigegeben, nungut wir zogen an Bozen vorbei und verliessen die Autobahn wieder. Jetzt ging es über schöne Strassen richtung Gardasee und genossen endlich einen richtigen Cappucino.

In Riva del Garda mussten wir noch die Strassensperrung meistern und die klitzekleine Strasse finden die zu unserem Hotel führte. Nach einem Tankstopp zu 1.88 EUR der Liter Super (man möge sich nochmal über deutsche preise beschweren) waren wir gegen 18 Uhr an unserem Hotel. Gegen 20 Uhr saßen wir in der Pizzeria und machten Abendbrot.

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Auf den Weg nach München …

Heute morgen war das wetter gleich besser. Die sonne war da und der Wind weg. So fuhren wir auf kleinen Strassen westwärts als ein Hinweisschild den Ortsnamen Eggenfelden zeigte. Mir fiel dazu sofort Kübelböck (wie auch immer der sich schreibt),gurkenlaster und Daytona ein. Daytona die Motorradstiefelfabrik!!! Wir wichen also von der Route ab und fuhren nach Eggenfelden zur Fabrik. Hier gab es einen Werksverkauf wo Anja mal wieder keine passende fand. Hr. Frey persönlich kam und zog eine Mine die uns sagen sollte: hier bekommt ihr nix. Nach einigen versuch fanden wir eine Annäherung und so wurden Anjas füsse vermessen und eine massanfertigung beantragt. In ca. Acht wochen werden wir das ergebnis haben. So bummelten wir weitet um nicht zu früh bei unseren bekannten aufzuschlagen. Gegen 15 Uhr erreichten wir unser Ziel und wurden mit Kaffee und Kuchen empfangen. Wir parkten unsere moppeds neben ihren.

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